Die Heilwirkung von Salz

Schon seit der Antike ist Salz als Heilmittel bekannt. Einer der ältesten Berichte über die medizinische Anwendung von Salz stammt aus Ägypten und ist über 2000 Jahre alt. Hier wurde Salz unter anderem zum trocknen von Wunden und gegen Infektionen eingesetzt. Seit in unserer Gesellschaft die sogenannte sanfte Medizin und natürliche Heilverfahren zunehmend gefragt sind, nimmt in diesem Zusammenhang auch die Bedeutung von Salz wieder zu. Die klassische Medizin setzt zum Beispiel zur Behandlung von Atemswegserkrankungen, wie Asthma oder Bronchitis, verstärkt auf die Soletherapie. Denn bei Infekten der Atemwege kann Salz entzündungshemmend und antibakteriell wirken.

Die Idee einer Salzgrotte ist es, das Mikroklima eines Salzbergwerkes zu reproduzieren. Die Luft in der Grotte ist natürlich angereichert mit Mineralien und Spurenelementen. Der erhöhte Anteil an Natriumchlorid wirkt antiallergisch und pilzhemmend. Auch die Reinheit der Luft ist bis zu zehnmal besser als zum Beispiel in einer Stadt. Das besondere Klima eines Salzbergwerks wird in einer reproduzierten Salzgrotte durch bauliche, technische und physikalische Tricks erzeugt. Viel Wert haben wir in Gießen dabei auch auf die Nachempfindung einer warmen und beruhigenden Stimmung gelegt, denn Heilung ist eine ganzheiltliche Sache.

Der Besuch der Salzgrotte hat besonders bei folgenden Beschwerden positive Auswirkungen

- Anspannung, Erschöpfung
- Depression
- Schlafstörungen
- Herz-Kreislaufproblemen
- Atemwegserkrankungen
- Heuschnupfen
- Hauterkrankungen
- Kopfschmerzen
- Tinnitus
- Entzündungen
- Rheuma
- Jodmangel